Tornados Rapid
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Unsere Geschichte

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Es begab sich im November 1996, dass ein kleiner Kreis junger Rapidfans die Idee einen eigenen Fanclub zu gründen in die Tat umsetzte. Der Name war lange Zeit der hitzigste Diskussionspunkt: Es sollte keine kopierter Name sein sondern etwas gänzlich Neues, und so einigte man sich schließlich auf „Tornados Rapid Wien 1996“. Obwohl wir in letzter Zeit beobachteten, dass dieser Name schon einige Male kopiert wurde, ist und bleibt Tornados Rapid das Original!
Ein Transparent wurde angefertigt und seither kein einziges Spiel unserer Rapid mehr versäumt. Ein knappes Jahr später feierte man die Geburtsstunde unseres anfänglich bloß als Infobroschüre gedachten „Tornados Spezial“, welches sich nach und nach zu einem festen Bestandteil am Fanzinemarkt entwickelte! So vergingen rund drei Jahre. Man fuhr zwar überall auswärts hin, zumeist mit ein bis zwei Autobesatzungen, aber eine wirkliche Weiterentwicklung der Gruppe war kaum erkennbar.
Im vierten Jahr unseres Bestehens zeigten die Mitglieder dann endlich etwas mehr Engagement und setzten vor allem auswärts mit Rauch und Bengalen (in Ried, Steyr, Bregenz,...) erstmals schöne optische Akzente. Mit diesen konnten wir uns kurvenintern ein wenig weiter in den Vordergrund rücken. Natürlich waren diese Aktionen nicht vergleichbar mit diversen Aktionen der Ultras Rapid, die bis heute die Hauptgruppe im Block West sind. Unser Ziel ist und war es, eine zweite, ultràorientierte und unpolitische Gruppierung in der Fankurve von Rapid zu stellen. Gerade in Zeiten, in denen die beliebteste Sportart der Welt dem totalen Kommerz und der Verblödung der Medien zu verfallen droht, wollen wir uns auf das Wesentliche konzentrieren, nämlich unsere geliebte Rapid bedingungslos immer und überall zu unterstützen.
Einen deutlichen Schub erfuhr der Fanclub ab der Winterpause der Saison 2000/2001. Denn diese wurde für die Produktion eigener Fanartikel (Schals, Polos, T-Shirts, Hauben, Sweater,...), eines weiteren Transparents, sowie der ersten eigenen Schwenkfahnen und Doppelhalter verwendet. Bald verfügten wir über ein Sortiment von etwa 20 Doppelhaltern und Fahnen. Bis heute hat sich diese Zahl natürlich vervielfacht, sodass man sowohl bei Fahnen als auch bei Doppelhaltern von mehreren 100 sprechen kann. Zudem entwarf ein Mitglied unserer Gruppe unser erstes eigenes Logo, das einen Kopf mit Sonnenbrille und Balkenschal zeigt. Mittlerweile identifizieren wir uns mit einem neuen Hauptlogo, welches einen Tornado darstellt. Doch auch weiterhin halten wir unser altes Zeichen in Ehren, da es ein jahrelanger treuer Begleiter war.

In der Herbstsaison 2002/2003 konnten wir erstaunlich großen Zulauf zu unserer Gruppe verzeichnen. Nicht zuletzt deshalb sind wir spätestens seit dieser Zeit nicht mehr aus der Hütteldorfer Fanszene wegzudenken. Auch die pyrotechnischen Aktionen mehrten sich, wodurch wir recht bald einen Ruf als Pyromanen hatten. Außerdem organisierten wir ab diesem Zeitpunkt mit zunehmender Häufigkeit Busse zu den Auswärtsspielen des SK Rapid. Seit einigen Jahren reisen wir zu jedem Auswärtsspiel mit mindestens einem „TR-Bus“ an.
Der absolute Durchbruch gelang uns im Jahr 2005. Die Mitgliederzahl stieg ab diesem Zeitpunkt enorm, sodass wir bis jetzt rund 60 Mitglieder verzeichnen können. Aufgenommen wird allerdings nicht wahl- und ziellos, sondern man beschränkt sich auf wirklich aktive Leute, um die Qualität hoch zu halten, die Übersicht zu bewahren und „Karteileichen“ zu vermeiden. Die ersten richtigen choreographischen Akzente konnten wir beim Auswärtsspiel in Graz setzen: Zur zweiten Halbzeit verwandelten wir den kompletten Sektor 9 in ein grün-weißes Fahnenmeer, wobei wir bei den Fahnen auf ein neues Styling setzten, welches mittlerweile untrennbar mit den Tornados Rapid assoziiert wird. Im selben Jahr folgten noch Choreographien in der Südstadt und in Mattersburg, sowie etliche Spruchbänder. Seit dem Jahr 2005 gibt es pro Saison rund vier bis fünf kleinere und größere TR Choreographien.
Zu Beginn des Jahres 2006 gründeten wir eine eigene Jugendsektion, welche zurzeit etwa zwanzig Mitglieder zählt und so die Zukunft unserer Gruppe sichert.

In der ersten Saisonhälfte des Spieljahres 2006/07 feierten wir unser zehnjähriges Bestehen. Die Highlights bildeten die aufwendige 10 Jahres Choreographie im Block West beim Spiel gegen Innsbruck und unser Fest im „Reigen“, wo wir neben allen namhaften Gruppen und Vertreten des SK Rapid auch eine Abordnung aus Nürnberg begrüßen durften.

Neben dem eigentlichen Zweck der Gruppe, der Unterstützung der Mannschaft des SK Rapid Wien, haben sich Mitglieder in unterschiedlicher Zusammensetzung und Mannstärke auch anderen, zugegebener Maßen nahe liegenden „Themen“ gewidmet: Unter anderer widmen sich einige Mitglieder dem Groundhopping. Teilweise gemeinsam bereist man aller Herren Länder, um auch andere Stadien und Fankulturen kennen zu lernen. Zudem gibt es immer wieder Kontakte zu Gruppen von Ferencváros Budapest und dem 1. FC Nürnberg, wobei durch einige gegenseitige Besuche mittlerweile auch persönliche Freundschaften entstanden sind.
Geändert hat sich unsere Einstellung gegenüber dem Amateur-Support. Man sorgte jahrelang sowohl auswärts als auch in der ehemaligen „Heimat“ am Red Star-Platz für Stimmung und optische Unterstützung. Wenn die Zeit es zuließ war man mit vollem Einsatz dabei und auch hier fehlte es nicht an Bengalen, Rauch, Doppelhaltern und Schwenkfahnen. Höhepunkt war dabei sicherlich unser Auswärtsauftritt im Herbst 2002 beim FavAC. Man sorgte für die erste große Choreo bei diesem Spiel und verwandelte die Gegentribüne in ein schönes grün-weißes Meer an Bändern, kombiniert mit unserer Überrollfahne, ausgeführt von gerade mal 25-30 Verrückten - einzigartig für die Liga (vierthöchste Spielklasse), und auch das Rückspiel am Red Star Platz im Frühjahr 2003 ging ganz eindeutig zu unseren Gunsten aus. Nach einigen Jahren, in denen ein scheinbar beruhigender Vorsprung scheinbar zufällig verspielt wurde, merkte man, dass die Amateure damals offenbar nicht in die Regionalliga aufsteigen wollten oder durften. Wir taten unseren Unmut darüber auch lautstark kund. Dies geschah teils mit Sprechchören und Spruchbändern, doch auch von einem Spielfeldsturm ließen wir uns nicht abhalten. Als wir jedoch merkten, dass wir mit diesen Aktionen wenig bis nichts erreichen konnten, kehrten wir schweren Herzens dem Amateur-Support den Rücken. R.I.P….
Ebenfalls beendeten wir die Besuche als Gruppe bei der österreichischen Nationalmannschaft. Gründe hierfür waren die mangelnde Kooperationsbereitschaft des ÖFB und die zunehmende Repression! Näheres zu diesem Thema gibt es hier.

Wer mehr über uns, die Tornados Rapid Wien 1996, erfahren möchte, kann sich entweder mit uns in Verbindung setzen, sich ganz einfach eine Ausgabe des Tornados Spezial bestellen, oder er klickt sich durch diese Homepage.


Tornados Rapid im März 2008

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